14.08.

Pünktlich um 08:00 Uhr ging es vom ZOB mit zwei Busen und 89 Mitreisenden los. Mit mehreren Stopps mit Kaffee, Sandwiches und Würstchen ging es an Berlin vorbei nach Stettin. Dort stieg zunächst eine Stadtführerin zu mit der wir eine Stadtrundfahrt und einen kleinen Stadtrundgang machten. Bevor es nun von Stettin weiter nach Swieszyno ging, verabschiedete sich unsere Stadtführerin und es stiegen in jedem Bus ein polnischer Reiseleiter/in zu, die uns bis zum Ende der Reise in Posen begleitet haben: Mariusz Kur und Paulina Antoszewska. Gegen 18:00 Uhr erreichten wir unser Hotel „Bernsteinpalast“ und nach der Zimmervergabe und dem gemeinsamen Abendessen ließ man den Abend ausklingen.

 

15.08.

Nach dem Frühstück ging die Fahrt weiter durch die landschaftlich flache Kaschubei Richtung Danzig. Wir hatten nach der Ankunft zunächst ca.1 Stunde zur freien Verfügung bevor uns ortskundige Stadtführer die Alt,- und Rechtsstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten nähergebracht haben. Im Anschluss ging die Fahrt weiter zu unserem Hotel „Focus Premium“ in Danzig.

 

16.08.

Zunächst ging die Fahrt zur Marienburg, die wir durch eine Führung besichtigten. Danach Weiterfahrt zum Oberlandkanal zur Anlegestelle Jelenie. Dort bestiegen wir alle gemeinsam unser Schiff „Cyraneczka“ mit dem wir die nächsten 2 ½ Stunden unterwegs sein wollten. Die Besonderheit bestand darin, dass wir auf der Fahrt einen Höhenunterschied von 100m überwinden müssen. Dieser Höhenunterschied wurde nicht über Schleusen, sondern über 4 geneigte Ebenen mit Hilfe von Rollwagen auf Schienen über Land bewältigt. Am Ende der Kanalfahrt warteten die Buse auf uns und wir fuhren durch die Masuren nach Sensburg ins Hotel „Totu“, das für die nächsten 3 Tage unsere Unterkunft war.

 

17.08.

Nach dem Frühstück unternahmen wir eine Rundfahrt durch die nördlichen Masuren. Eine hügelige, aber sehr schöne Landschaft zog an uns vorbei. Unser Reiseleiter erklärte uns während der Fahrt sehr kompetent und informativ die Gegend.
Der erste Stopp war die „Wolfsschanze“ mit einem Rundgang und Erklärungen über die Zeit bis 1945. Es bringt alle zum Nachdenken, was damals geschah. Danach ging es weiter zur „Heiligen Linde“. Gegenüber der Basilika gab es ein gemeinsames Mittagessen. Im Anschluss daran die Besichtigung mit Orgelspiel in der Basilika. Wieder im Hotel: gemeinsames Abendessen und anschließend gemütliches Beisammensein im Biergarten.

 

18.08.

Rundfahrt in der Johannisburger Heide: Bei Heide denken wir an eine Landschaft mit Heidekraut, wie wir sie zum Beispiel in der Gegend um Lüneburg kennen. Die Johannisburger Heide besteht aber aus Waldgebieten, hauptsächlich mit Laubbäumen. Mit 5 Kähnen ging es auf der Krutinna zu einer ruhigen, gemütlichen Fahrt entlang von viel Grün, Schwänen und Fischen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen am Rand der Krutinna ging es zurück zum Hotel, wo abends in der Gartenanlage für uns gegrillt wurde.

 

19.08.

Der sechste Tag begann mit einer kurzen Fahrt in den Ort Sensburg und mit einem Spaziergang an das Seeufer. Von da aus konnten wir unser gegenüber liegendes Hotel, das auch direkt am See liegt, sehen. In Nikolaiken machten wir einen geführten Rundgang und hatten dann auch noch genügend Zeit um auf eigene Faust am Ufer und dem Hafen zu bummeln. Weiter ging es nach Lötzen, wo wir einen kurzen Rundgang an der modernen Uferpromenade machten. Der Nachmittag wurde abgerundet mit dem Besuch bei Frau Dickti. Dort wurden wir schon mit Kaffee und leckerem Kuchen erwartet. Nach der Besichtigung ihres Anwesens hat sie uns noch mit lustigen Erzählungen und Witzen mit ihrem ostpreußischen Dialekt beglückt.

 

20.08.

Nach dem Frühstück hieß es Koffer verladen, denn es ging nach 4 Nächten in Sensburg zur letzten Station in Polen, nach Posen. Zuvor wurde in Thorn Station gemacht und unserer Reiseleiter führte uns durch die Altstadt. Eine ausführliche Erklärung gab es vor dem Geburtshaus des Arztes und Astronomen Nikolaus Kopernikus, der sich auch der Mathematik und Kartographie widmete. Am Nachmittag erreichten wir in Posen unser Hotel „Rzymski“. Da nach der Zimmervergabe und vor dem Abendessen noch genügend Zeit war, machten wir auch hier einen geführten Rundgang durch die Altstadt. Unser Hotel war nur 200m davon entfernt. Durch diese kurze Entfernung bot es sich natürlich auch an, nach dem Abendessen nochmals durch das beleuchtete Zentrum zu bummeln und den Abend mit einem guten Getränk ausklingen zu lassen.

 

21.08.

Zum letzten Mal wurde das Gepäck verladen. Unser Reiseleiter verabschiedete sich am Bus mit Wehmut von uns, und wir uns von ihm. Man hat in der einen Woche doch eine gegenseitige Sympathie entwickelt. Über Frankfurt/Oder, Berlin und ein letzter Pausenstopp in Gudow ging es zurück nach Hamburg. Der Verkehr ließ es zu, dass wir früher als geplant zurück waren. Genau um 16:10 Uhr schloss sich am ZOB der Kreis. Eine sehr interessante Reise und wie immer eine perfekte Organisation. Es besteht jetzt schon Vorfreude auf die nächste noch nicht bekannte Reise.